Wo wurde früher Schwimmen gelernt, und wer hat es beigebracht?

Wie sahen damals Badestellen und Schwimmstrecken in offenen Gewässern aus, und welche Regeln gab es? Wo wird heute geschwommen, und was sind die Schwimmorte für SCHWIMMEN IM FREIEN? Welche Regeln gibt es dort? Wie kann die Badekultur in Elbe und Alster künftig aussehen, und was bedeutet SCHWIMMEN IM FREIEN für Hamburg?

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Meine ersten Badeerlebnisse hatte ich inder Elbe bei Teufelsbrück.Wir wohnten im Lünckenberg mit dem Blick auf die Elbe ( 1938 ! )
Wir überquerten die Elbchausse mit unseren Eltern und badeten in den heissen Sommertagen gleich neben dem Anleger.
Später, badeten wir sehr gern in Wittenbergen, weil dort der Strand breit und sauber war.
Schwimmen lernte ich in den Rissener Fischteichen! Wir wanderten mit Freunden zum Blankeneser Bahnhof und tuckerten mit der kohlenbetriebenen Eisenbahn ( mit Lokomotive ) nach Rissen und gingen mit dem Badezeug unter´m Arm den langen Sandmoorweg entlang, um durch den Wald zu toben und, um dann endlich zwischen den Seerosen unsere ersten Schwimmzüge zu üben!
Die Tage haben wir genossen -weil sie uns ein wenig von den Ängsten, die uns die vielen Bombenangriffe machten, lösten. Es kam auch vor, dass wir unterwegs in ein Haus mit Bombenkeller schnell schlüpfen mussten. Wir und unsere Eltern waren es gewohnt.
Dieses kurz zu meinen Bade -und Schwimmerlebnissen
Johanne Wurst-Hanssen (Jhrg. 1935 )

17. Oktober 2012 11:21

Ich schwimme seit 2010 regelmäßig im Alsterkanal unterhalb der ehemaligen Fuhlsbütteler Schleuse (Straße Am Hasenberge). Normalerweise gehe ich gegenüber von der Eimündung des Ringkanals auf der Westseite der Alster ins Wasser, an Stellen die sonst von Anglern oder von Hunden genutzt werden. Ich habe auch schon vor längerer Zeit mal beobachtet, dass Leute aus den benachbarten Kleingärten dort ins Wasser gehen. Von offensichtlich Auswärtigen wird auch die Kanueinsatzstelle gegenüber an der Rathenaustraße genutzt.

An der Stelle bietet die Alster sowohl von der Länge her wie auch von der Tiefe ziemlich viel Platz. Ich habe für mich eine Strecke von etwa 150 Metern ausgemessen, die ich dann mehrfach hin und her schwimme. Und das Streckenschwimmen war auch mal der Anlass für meinen Start in der Alster. Mich hat nämlich das Gewusel bei gutem Wetter im benachbarten Freibad Ohlsdorf (die sogar ein 50-Meter-Becken haben) genervt.

Einige Kinder und z.T. Erwachsene gehen manchmal auch in der Oberalster an der Großen Wiese (zwischen Wellingsbütteler Landstraße und Brombeerweg) baden, vor allem die Mündung der Susebek in die Alster (Nähe Teetzpark) bietet ein wenig Platz. Zum Streckenschwimmen finde ich das dort allerdings zu eng.

5. September 2013 14:52

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